Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Kinder und Jugendliche erleben oft mehr, als sie in Worte fassen können. Manchmal zeigen sich Belastungen nicht als „Problem“, sondern als Rückzug, Wut, Angst, körperliche Beschwerden, Konflikte in der Familie oder Schwierigkeiten in Schule und Freundschaften.

In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie biete ich einen geschützten Raum, in dem junge Menschen in ihrem Tempo verstanden werden können und neue Wege im Umgang mit Gefühlen, Beziehungen und herausfordernden Situationen entstehen dürfen.

Wann kann Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie helfen?

Ein therapeutisches Gespräch kann sinnvoll sein, wenn ein Kind oder ein:e Jugendliche:r über längere Zeit leidet oder der Alltag spürbar belastet ist. Zum Beispiel bei:

  • Ängsten, Sorgen, Panik oder starken Unsicherheiten

  • Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Selbstwertproblemen

  • Wut, aggressivem Verhalten oder häufigen Konflikten

  • Rückzug, sozialer Unsicherheit, Mobbing-Erfahrungen

  • psychosomatischen Beschwerden (z. B. Bauch- oder Kopfschmerzen ohne klare organische Ursache)

  • Schlafproblemen, Albträumen, Einnässen/Einkoten

  • Essproblemen oder starken Veränderungen im Essverhalten

  • Trennungs- und Scheidungssituationen, Verlust, Trauer

  • belastenden Erfahrungen, Überforderung oder Krisen

  • Schwierigkeiten in der Entwicklung, in Beziehungen oder im Umgang mit Grenzen

Manchmal ist die Lage klar, manchmal ist nur ein Gefühl da, dass „etwas nicht stimmt“. Auch dafür ist Platz.

Arbeitsweise

Die Sprache des Kindes ist das Spiel. Im Spiel können Gefühle, Konflikte und Wünsche sichtbar werden, ohne dass alles „erklärt“ werden muss. Deshalb arbeite ich, je nach Alter und Bedarf, mit spielerischen, kreativen und körperorientierten Methoden (z. B. Spiel, Zeichnen, Geschichten, Bewegung).

Im Mittelpunkt steht eine verlässliche therapeutische Beziehung: feinfühlig, respektvoll und gleichzeitig klar. Das Ziel ist, dass verstanden wird, was hinter dem Verhalten oder den Beschwerden steckt und dass daraus neue, hilfreichere Möglichkeiten entstehen: Gefühle besser wahrnehmen und regulieren, Selbstvertrauen stärken, Beziehungen entlasten und im Alltag wieder mehr Sicherheit und Handlungsspielraum erleben.

Eltern und Bezugspersonen

Gerade bei Kindern sind Eltern bzw. wichtige Bezugspersonen wesentliche Partner:innen im Prozess. Je nach Alter und Anliegen finden daher begleitende Gespräche statt, um Zusammenhänge zu verstehen, zu entlasten und hilfreiche Schritte im Alltag zu ermöglichen.

Bei Kindern und Jugendlichen ist wichtig: Therapie braucht Vertrauen. Was in der Stunde besprochen wird, bleibt grundsätzlich vertraulich. Gleichzeitig können, wenn es sinnvoll und gewünscht ist, gemeinsame Termine mit Eltern bzw. Bezugspersonen helfen, Verständigung und Unterstützung zu verbessern.

Ablauf: vom Erstgespräch bis zur Zusammenarbeit

Im Erstgespräch klären wir in Ruhe:

  • worum es geht und was derzeit am meisten belastet

  • welche Ziele oder Wünsche es gibt

  • welche Form der Unterstützung passend ist

  • wie die nächsten Schritte aussehen könnten

Manchmal genügen wenige Termine zur Orientierung und Entlastung, manchmal braucht es eine längere Begleitung. Dies wird im gemeinsamen Gespräch transparent besprochen und entschieden.

Rahmen und Setting

Die Gespräche finden in meiner Praxis in 1030 Wien statt. Termine können über die Kontaktseite vereinbart werden, auf Wunsch auch unkompliziert online.

Kontakt:
Telefon: 0677 / 618 515 00
E-Mail: office@psychotherapie-arbesser.at
Oder direkt über die Online-Terminvereinbarung.